Ausflugsziele & Umgebung
Wasserschloss Glücksburg: Besuch, Geschichte und die besten Kombinationen mit Übernachtung und Dinner
Das Wasserschloss Glücksburg gilt als eines der bedeutendsten Renaissanceschlösser Nordeuropas und liegt direkt an der Flensburger Förde. Wer das Schloss besucht, kombiniert den Ausflug am besten mit einer Übernachtung vor Ort – so wird ein Tagesausflug zum echten Kurzurlaub an der Ostsee.
Das Wasserschloss Glücksburg – ein Schloss, das im Wasser zu schweben scheint
Wer zum ersten Mal nach Glücksburg kommt und das weiße Schloss auf seinem Teich erblickt, versteht sofort, warum dieser Ort Menschen aus ganz Nordeuropa anzieht. Das Schloss Glücksburg wurde zwischen 1582 und 1587 im Stil der Weserrenaissance erbaut und steht auf einer künstlichen Insel in einem Schlossteich – daher der Name Wasserschloss. Es ist eines der am besten erhaltenen Renaissanceschlösser in Nordeuropa und war Stammschloss des Hauses Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg, aus dem unter anderem die dänische und die britische Königsfamilie hervorgegangen sind.
Was erwartet Besucher im Schloss?
Das Schloss ist als Museum zugänglich und beherbergt historische Möbel, Gemälde und Objekte aus mehreren Jahrhunderten. Besonders sehenswert sind die originalen Wandgobelin-Sammlungen und der historische Weinkeller. Führungen werden regelmäßig angeboten; aktuelle Informationen zu Öffnungszeiten und Eintrittsmöglichkeiten finden sich direkt beim Schlossverein Glücksburg. Das Außengelände mit dem Schlossteich und dem umliegenden Park ist frei zugänglich und bietet eine der schönsten Fotomotive der gesamten Flensburger Förde.
Glücksburg ist mehr als ein Schlossdorf
Das Städtchen Glücksburg liegt am nördlichsten Zipfel der Flensburger Förde, nur etwa 10 Kilometer von Flensburg entfernt. Die Promenade entlang der Förde, der Sandstrand in Sandwig und die umliegenden Wanderwege Richtung Holnis machen den Ort zu einem vollwertigen Reiseziel – nicht nur für Schlossbesucher. Wer das Wasserschloss als Ausgangspunkt nimmt, entdeckt eine Region, die Natur, Geschichte und Küstenkultur miteinander verbindet.
Aus dem Tagesausflug einen Kurzurlaub machen
Der Besuch des Schlosses dauert je nach Führung ein bis zwei Stunden. Wer die Anreise lohnenswert gestalten möchte, übernachtet in Glücksburg und hat damit einen ganz anderen Zugang zur Region: morgens der ruhige Spaziergang am Förde-Ufer, nachmittags das Schloss, abends ein Abendessen mit Blick aufs Wasser. Die Ostseelodges und das Hotel Intermar von Glück in Sicht liegen beide in unmittelbarer Nähe zur Schlosspromenade und zum Strand.
Dinner nach dem Schlossbesuch – wo essen in Glücksburg?
Glücksburg hat eine überschaubare, aber feine Gastronomie-Szene. Die Restaurants von Glück in Sicht – darunter das Gudlak, das Glückselig und das Quellental – bieten regionale Küche mit Förde-Blick oder in ruhiger Waldlage. Nach einem Schlossbesuch lohnt es sich, noch am Abend in Glücksburg zu bleiben und die Stimmung direkt an der Förde auszukosten, anstatt den Rückweg anzutreten.
Praktische Hinweise für die Planung
- Das Schloss Glücksburg liegt im Zentrum des Ortes, fußläufig von der Strandpromenade erreichbar.
- Glücksburg ist von Flensburg aus in rund 20 Minuten mit dem Bus (Linie 21) oder dem Auto erreichbar.
- Mit dem Fahrrad ist Glücksburg über die Förderadroute aus Flensburg gut zu erreichen – eine landschaftlich sehr schöne Strecke.
- Parkplätze sind in Glücksburg vorhanden, in der Hochsaison empfiehlt sich frühe Anreise.
- Wer das Schloss und einen Strandspaziergang kombinieren möchte, plant am besten einen vollen Tag ein.
Ein Ziel, das für sich selbst spricht
Das Wasserschloss Glücksburg braucht keine übertriebene Inszenierung. Es steht seit über 400 Jahren an derselben Stelle, hat Könige beherbergt und ist bis heute ein lebendiges Kulturdenkmal. Wer einmal früh morgens am Schlossteich steht, bevor die Tagesbesucher ankommen, versteht, warum Glücksburg ein Ort ist, zu dem man immer wieder zurückkommt.